Lebensmittelchemie


Aufbau des Studiums


Im Bachelorstudium gilt es für dich, die allgemeinen Grundlagen zu erlernen. Daher stehen hier Chemie, Biologie, Physik, Mathematik und Lebensmittelchemie im Mittelpunkt. Erst wenn du diese beherrschst, wirst du dich spezieller mit der Lebensmittelchemie beschäftigen. Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester. Maximal darfst du jedoch neun Semester für den Bachelor benötigen.

Zur Orientierung für das erste Semester findest du hier deinen Stundenplan abgedruckt. Eine genaue Übersicht der ersten beiden Semester findest du auf der nächsten Seite.

Wichtig für dich ist, dass du deine Orientierungsprüfung bis Ende des dritten Semesters ablegst. Das heißt, dass du das Praktikum inklusive der Klausur in der Allgemeinen Chemie (Modul BA-LMC-2) bestehen musst.

Für den Abschluss des Bachelorstudiums müssen insgesamt 180 ECTS-Punkte erworben werden. ECTS-Punkteauch Credits oder Leistungspunkte genanntsind Punkte, mit denen der Arbeitsaufwand „gemessen“ wird. Für eine erfolgreich absolvierte Leistung vergibt die Hochschule Leistungspunkte (LP), die der durchschnittlichen Arbeitslast („work load“) Rechnung tragen sollen. Grundlage für die Vergabe von LP ist die Annahme eines in Stunden gemessenen durchschnittlich zu leistendem Arbeitsaufwand für das Studium. Die Annahme ist ein Aufwand von 1800 Stunden pro akademischem Jahr, der sich in 60 LP ausdrückt. Ein Leistungspunkt entspricht daher 30 Arbeitsstunden.

Erfolgskontrollen finden in Form von benoteten Prüfungen (z.B. Klausuren oder mündlichen Prüfungen) oder unbenoteten Studienleistungen statt. In der Regel erfolgt die Anmeldung zu Prüfungen online. Andere Prüfungsformen können zum Beispiel praktische Leistungen, schriftliche Ausarbeitungen oder Präsentationen sein. Oft ist die erfolgreiche Teilnahme an Praktika Voraussetzung zur Teilnehme an der zugehörigen Klausur. Für manche Klausuren sind Vorleistungen zu erbringen, so ist zum Beispiel im Modul Mathematik die erfolgreiche Bearbeitung der Übungsblätter Voraussetzung zum Bestehen des Moduls. Die meisten Module enthalten eine (z.T. auch mehrere) Prüfungen. Die Modulnoten errechnen sich aus den nach Leistungspunkten gewichteten Einzelnoten der zum Modul gehörigen Prüfungen, d.h. sie können der Note einer Klausur oder mündlichen Prüfung entsprechen oder berechnen sich aus mehreren Leistungen. Unbenotete Module gehen nicht in die Bewertung ein, ein Bestehen ist ausreichend.

Der Umfang der Lehrveranstaltungen wird in Semesterwochenstunden (SWS) angegeben. Eine SWS entspricht 45 Minuten pro Woche über die gesamte Vorlesungszeit. Die Unterrichtsformen sind die Vorlesung(V), Übung (Ü), Laborpraktika (P) und zugehörige Seminare. Zusätzlich, nicht im Studienplan aufgeführt, kann man für bestimmte Veranstaltungen Tutorien besuchen (Übungsgruppen unter Anleitung Studierender). Die Leistungspunkte (LP) beinhalten neben dem Besuch der Lehrveranstaltungen auch die Eigenarbeit (Vor- und Nachbereitung etc.) und die Prüfung selbst.

Als überfachliche Qualifikationen können u.a. Angebote des House of Competence (HoC), Zentrum für angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale (ZAK) oder Sprachkurse am Sprachenzentrum gewählt werden.

All das und noch viel mehr kannst du in deinem Modulhandbuch unterhttp://lmclehre.iab.kit.edu/216.phpnachlesen. Dort steht zum Beispiel auch, welche Bücher vorlesungsbegleitend empfohlen werden.


Studienberatung

Zentrale Beratungsstelle für Studieninteressierte und Studierende

Engelbert-Arnold-Str. 2

Tel:. 0721-608-44930

 

Fachstudienberatung am IAB  Abteilungen für Lebensmittelchemie und Toxikologie/Phytochemie

Dr. Heike Hofsäß 

Zeit: dienstags von 13:00 - 14:00 Uhr und freitags von 11:00 - 12:00 Uhr oder der nach Vereinbarung.